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1. Chinesisch-Deutsches Symposium für Elektronische Materialien und Speichermaterialien
Das 1.Chinesisch-Deutsche Symposium für Elektronische Materialien und Speichermaterialien fand vom 01.November bis zum 5. November 2015 in Aachen statt. Die offizielle Website ist: http://sgmat.yconf.org/ Das Symposium wurde durch das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung finanziert und von Prof. Mattias Wuttig, I. Physikalisches Institut der RWTH Aachen und Prof. Wei Zhang von der School of Materials Science and Engineering der Xi’an Jiaotong Universität in China, organisiert. Das Symposium erhielt umfangreiche Unterstützung durch Prof. Joachim Mayer (RWTH Aachen), Prof. Chun-Lin Jia (Forschungszentrum Jülich), Prof. Zhi Wei Shan und Prof. Hong Wang (beide von der Xi’an Jiaotong Universität). 19 Wissenschaftler aus Deutschland und 14 Wissenschaftler aus China nahmen an dem Symposium teil und lieferten exzellente Präsentationen. Alle Sprecher, die von 15 deutschen und chinesischen Universitäten kommen, unter anderem von der RWTH Aachen, dem Forschungszentrum Jülich, der Universität Göttingen, der Universität Hamburg, der Universität Duisburg Essen, dem Paul-Drude Institut für Festkörperelektronik in Berlin, dem Leibnitz Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden, der Xi’an Jiaotong Universität, der Tsinghua University, der Beihang Universität, der Nanjing Universität, der Huazhong Universität für Naturwissenschaften und Technik, der Jilin University, dem Institut für Physik (Chinesische Akademie der Naturwissenschaft) und dem Shanghai Institut für Mikrosysteme und Informationstechnologie (Chinesische Akademie für Naturwissenschaften) sind führende Experten auf dem Gebiet von elektronischen Materialien und Speichermaterialien.

Der Vizedirektor des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wirtschaftsförderung, Prof. Miaogen Zhao, nahm ebenfalls an dem Symposium teil und gab eine informative Präsentation über die Struktur und die Aufgabenbereiche des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wirtschaftsförderung. Zudem nahmen fast 70 Postdocs und PhD Studenten an dem Symposium teil. Die gesamte Teilnehmerzahl betrug somit nahezu 100 Personen.
 
Das Symposium konzentrierte sich auf die Grundlagen von Phasenwechselmaterialien, resistiv schaltenden Oxiden, Materialein der Spintronik und Graphen sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten, z.B. im Bereich der Datenspeicherung, neuromorpher Architekturen, Energieübertragung und andere. Die begleitenden Diskussionen konzentrierten sich auf die notwendigen experimentellen Messungen und theoretische Berechnungen. Im Anschluss an das Symposium besuchten die meisten Gäste die Labore von Rainer Waser und Matthias Wuttig an der RWTH Aachen, das Ernst Ruska-Zentrum (ER-C) und die Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) am Forschungszentrum Jülich. Die Laborführungen ermöglichten den Gästen eine gute Möglichkeit, einen Einblick in die Einrichtungen und die Stärke der deutschen Kollegen auf dem Gebiet der Elektronik und Speichermaterialien zu bekommen. Das Symposium hat nicht nur zur Verbesserung der bestehenden Zusammenarbeit beigetragen, sondern auch einige neue deutsch-chinesischen Partnerschaften entstehen lassen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Symposium sehr erfolgreich war und sie erwarten eine Entwicklung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich der Elektronischen und Speichermaterialien und hoffen auf ein nächstes Chinesisch-Deutsches Symposium.

Abschließend möchten die Organisatoren große Anerkennung aussprechen für die Hilfe und die Unterstützung durch den SFB-917, von JARA-Fit, Matse-RWTH, dem Institut für Werkstoffkunde und dem CAMP-Nano der Xi'an Jiaotong Universität.